WEGE UND PFADE IN BAŠKA UND UMGEBUNG

Entlang des südwestlichen Ufers der Insel Krk, im nördlichen Teil des Tals Baška draga liegt der Ort und Hafen Baška. Dank dieser guten Lage, dem langen Strand und dem wertvollen Nachlass wirkt Baška heute noch für viele Touristen sehr attraktiv. Baška war der erste Ort am Kvarner der dank der Hilfe tschechischer Touristen und Reiseführer die existierenden Wanderwege erneuerte und für Gäste ausschilderte. Es gibt 16 ausgeschilderte Wege, insgesamt 85 km lang und in vier Kategorien geteilt: leichte, mittelschwere, schwere und sehr schwere Wanderwege. Die Anforderung eines Pfades hängt vom Terrain selbst ab, vom Grad der Steile des Anstiegs und anderen Faktoren. Leichte Wege gibt es in einer Länge von 2 bis 3,5 km, die in etwa einer Stunde und zwanzig Minuten bewältigt werden können, während die sehr schweren Pfade an einigen Stellen etwas kürzer sind, doch braucht man länger um sie zu bewältigen. Entlang der 16 erwähnten gekennzeichneten Pfade können die wichtigsten Orte in Bašćanska draga wie Batomalj, Jurandvor, Draga Bašćanska sowie Denkmäler vom ausserordentlichen geschichtlichen Wert besucht werden wie z. B. die Kirche der Hl. Luzia aus dem 11. Jh., wo das bedeutendste Epitaph Denkmal der kroatischen Literatur gefunden wurde – die Tafel von Baška aus dem Jahr 1100 und die Kirche der Muttergottes von Gorica aus dem 15. Jh., die grösste Marienkirche in Bistum Krk.

 

Einige der Wege enden in pittoresken Meeresbuchten, welche Bademöglichkeiten bieten, andere wiederum Aussichtspunkte mit freiem Blick auf die Umgebung (Bag 185 m, Zakam 194 m, Stražice 372 m, Veliki Hlam 484 m...). Die schwereren Wege führen bergauf und dann wieder über steile Abstiege hinunter zum Kanal von Vinodol und öffnen einen herrlichen Blick auf die Stadt Senj oder auf der anderen Seite auf den Kvarnerić und führen zum Ort Stara Baška. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man am leichtesten mit Taxi Booten. Zwei dieser Wege führen zur höchsten Spitze der Insel Krk. Wir empfehlen den Weg Nummer 7, welcher „Der Weg zum Mond“ genannt wird.

WANDERWEGE ZUM BERG OBZOVA

 

Die höchste Spitze der Insel Krk, der 569 m hohe Berg Obzova ist der sechsthöchste Berg auf den kroatischen Inseln und kann von einigen Seiten besteigt werden. Obzova ist eigentlich ein Hügel, mitten in der weiten Karstebene, die in den vergangenen Tausenden von Jahren die immer anwesende Bora verwüstete und ihr nur einige Schrotten bescherte mit vereinzelnden Wiesen begrenzt von Trockenmauern. Doch trotzdem ist der Blick von der Spitze dieses Hügels ein Erlebnis. Die meisten Gäste starten im Ort Treskavac (Malmašuta) oder in Draga Bašćanska, doch kann man auch aus Stara Baška oder Punat starten. In den Sommerhitzen ist es nicht empfehlenswert diesen Weg zu nehmen.

DIE WEGE IN DUBAŠNICA IM GEBIET DUBAŠNICA

MALINSKA

 

Dubašnica ist ein breites, grünes, fruchtbares, bewaldetes Gebiet offen in Richtung Bucht von Rijeka. Den Name verdankt es dem dichten Eichenwald (dub=Eiche), dann der Wald der Flaum-Eiche bereichert durch den Wald der Weissbuche. Zu Beginn des 15. Jh. wurde diese Gegend von vielen Familien bewohnt, deren Namen die heutigen Dörfer geerbt haben: Vantačići, Turčići, Zidarići, Milčetići, Milovčići, Bogovići, Radići, Maršići, Kremenići, Žgombići, Oštrobradići, Ljutići, Barušići... Malinska, der Hafen für Holzumschlag, wurde zu Zeiten des Touristenbooms, Ende des 19. Jh. zum Zentrum des Gebiets Dubašnica, und hat in den Landkarten fast völlig den Namen Dubašnica gestrichen. Wer in diese Richtung blickt, wird nach „neuen“ Zielen suchen. Die Wege in Dubašnica bergen viele Spuren der Bauern, hier kann man noch immer das fast vergessene Blöken der Schafe hören und Zeuge der immer noch zu erkennenden ethnologischen und religiösen Identität sein. Auch hier sind die Pfade, Promenaden und Wanderwege in Kategorien aufgeteilt.

Gehzeit:

Malinska - Kap uf 45 Minuten

Malinska - Vantačići 45 Minuten

Porat - Sv. Martin 1,25 Stunden

 

PROMENADEN AM MEER

 

Die Uferpromenade Rajska cesta (Paradiesweg) ist die bekannteste Promenade die zur Bucht und dem Seebad Haludovo und Njivice führt und das noch vor dem zweiten Weltkrieg. Diese Promende führt ihre Gäste durch die nahe am Meer gelegenen Waldlandschaften und zu vielen Buchten und Stränden. Geeignet ist sie für alle Altersgruppen und jede Kondition. Die andere Promenade verbindet Malinska und Vantačići und führt weiter zum drei Kilometer entfernt gelegenen Porto und zur Klosterkirche der Hl. Maria Magdalena der Franziskaner des Dritten Ordens (Glagolitiker) aus dem 15. Jh. Das Kloster bewahrt das wertvolle Polyptychon aus dem Jahr 1556 auf, die Olivenpresse, ein Museum und Lapidarium mit Kopien der ältesten kroatischen Schriften in Glagoliza. Der am Meer entlang führende Weg von Porto bis zur Bucht Sv. Martin (Hl. Martin) ist für geübte Wanderer, weil sie über etwas schwer zugängliches Terrain führt, doch als Belohnung bietet sie den Wanderern einen interessanten Blick aufs Meer,

 

WANDERWEGE

Hier ist die Rede von leichten Wanderwegen, welche die Gegend der Dubašnica durchqueren und so Dörfer Wäldchen, Gehölze und Gelöbnisorte verbinden. Sie beginnen bei kleineren Hügeln, von dem 61 m hohen Aussichtspunkt oberhalb der Bucht Čavlena bis zum Orientierungspunkt im Norden der Insel Krk, der kleinen 252 m hoch gelegenen Kirche des Hl. Petrus, über Gabonjin in Dorbrinjština bis zur Kirche und dem gleichnamigen Ort Sv. Vid – Miholjice (Hl. Veit – Miholjice). Die Wanderwege sind auf der Karte gelb gekennzeichnet und berühren den pittoresken alten Friedhof neben dem bis zum Jahre 1855 die Pfarreikirche stand (die später nach Bogovići verlegt wurde) und von deren Existenz der riesige steinerne Glockenturm aus dem Jahr 1618 zeugt, sowie das Weihkreuz und der steinerne Kreuzesweg auf dem Hügel Fumak und ein weiterer an der Kreuzung Bogovići- Sv. Anton – Milovčići. Die Wege führen an der Votivkapelle des Hl. Ivan de Mathe (Hl. Johannes de Mathe, Matahara) unweit Oštrobradići vorbei, errichtet mit Hilfe der in Amerika lebenden Auswanderern aus Dubašnica, und dann weiter zur bekannten Kirche des Hl. Petrus auf dem Berg Verh.

Gehzeiten:

- Fumak – alter Friedhof 1,25 Stunden

- alter Friedhof - Oštrobradići 1,15 Stunden

- Oštrobradići - Sv.Petar 1,25 Stunden

- Sv. Petar- Sv. Vid - Miholjice 1,35 Stunden

Prospekt von Promenaden und Wanderwegen in Malinska besorgen.

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Wir empfehlen:

 

- hohe Wanderschuhe

- belegte Brote, Wasser und andere Erfrischungen mitnehmen

- schwere und sehr schwere Wege nur in Gruppen bewandern

- Vergessen Sie ihren Fotoapparat nicht.

- Schützen Sie die Natur und ermöglichen Sie auch Anderen gesunde Landschaft zu geniessen.

Vaclav Tupy

DIE WEGE IN PUNAT

Das südwestliche Ufer der Insel Krk und zwar die östliche Seite des seichten Tals Puntarska draga, welche die Halbinsel Prniba von der Bucht Krk trennt, gehört zum Ort und Hafen Punat. Heute ist er einer der führenden Orte im nautischen Tourismus und erhielt die blaue Flagge für Qualität. Punat ist für seine hochwertigen aus Olivenöl hergestellten Produkte bekannt. Jedes Jahr im Oktober wird hier das Fest der Oliventage abgehalten.

 

Zum ersten Mal wird Punat im Jahre 1377 erwähnt; danach reihen sich in Urkunden und Schriften die Werte der Stadt aneinander. Da ist an erster Stelle die Kirche der Hl. Dreieinigkeit aus dem Jahr 1777 und Maggiottos Bild mit der Predigt des Hl. Johannes auf dem Hauptaltar, die Skulptur der Anna Samotree (15. Jh.), dann das alte Bauernhaus aus dem 18. Jh., die Olivenpresse aus dem 18. Jh., die Galerie Toš und vieles mehr. Besonders viele Gäste zieht auch die kleine Insel Košljun nahe Punat an, eine „Insel auf der Insel“, ein natürliches Waldreservat und Naturdenkmal. Acht Kilometer südöstlich von Punat unterhalb der weissen Kalksteine, geschützt von der starken Bora, liegt zurückgezogen der Ort Stara Baška. Für die Rekreation bietet sich den Wanderern diese vom Altertum geprägte Atmosphäre in interessanter Umgebung, zu der man auch über Hirtenpfade und Promenaden gelangen kann. Aus Punat führen zwei Wege zu den höchsten Spitzen der Insel Krk: Veli vrh (541 m), Brestovica (558 m), Obzov (568 m), Zminj (537 m) i Veli hlam (482 m). Es gibt drei Ausgangspunkte: Prgon, Ricompi und Zarimon. Aus dem Ort Stara Baška führt ein Weg nach Punat und zwei nach Batomalj und in das Tal Bašćanska draga. Man kann auch von einem zum anderen Punkt laufen ohne über die höchsten Spitzen der Insel bewältigen zu müssen. Die Wege sind mittelschwer bis schwer, vor allem die in Stara Baška. An den Ausgangspunkten gibt es Wegweiser, die über Richtung und Gehzeit informieren. Die Pfade sind weiter gut in den Farben rot-weiss, blau-weiss und grün-weiss gekennzeichnet und alle 20 bis 50 m aufgestellt. An Kreuzungen sind die Richtungen an grösseren Steinen angegeben. Die Promenaden in Punat führen von Prgon bis Kanajt und man kann auch die Strasse weiter bis zur altkroatischen Kirche des Hl. Dunat aus dem 9. Jh. weiterlaufen, dann aus dem Zentrum Punats über Kap Debilj bis zum Camp Konobe.

 

DIE INSEL KOŠLJUN

Mit ihrer kleinen Fläche von 0,06 km2, grosser Vielfältigkeit, einige Meter über dem Meer und nur 190 m vom Festland entfernt, stellt diese Insel den Lebensraum für eine äusserst üppige Pflanzenwelt dar, wie Blumen- Esche (Fraxinus ornus), Lorbeer (Laurus nobilis), Steineiche (Quercus ilex), Dreilappahorn (Acer monspessulanum) ... Dem Franziskaner Berard Bari gelang es sogar 540 Pflanzenarten und 111 Familien aufzuzählen, er fand sogar 151 Pilzarten, die zu 33 Familien gehören. Auf Košljun lebt auch eine verschiedenartige Vogelwelt, vor allem sind das Singvögel. Košljun ist bekannt für sein Franziskanerkloster, gegründet im Jahr 1447, das eine reiche Bibliothek von 30.000 Bänden, Inkunabeln, Dokumenten geschrieben in Glagoliza und wertvollen Atlanten aus dem 16. Jh. hütet. In 1894 war das der Sitz des kroatischen Gymnasiums und heute birgt es eine reiche Schatzkammer an Kunstwerken, musikalischen und ethnographischen Sammlungen, eine wunderschön gearbeitete Krippe aus dem 16. Jh. und das wundertätige Kruzifix. Es gibt auch einige Kapellen im Wald: die Kapelle von Bethlehem (1651.), des Hl. Kreuzes (1579.), des Hl. Franziskus (1654,), der Höhle von Lourdes (1914.)...

 

Karte mit den Hirtenpfaden und Plan der Stadt Punat besorgen.

WEGE UND ENGE STRASSEN IN VRBNIK

Im zentralen Teil des östlichen Ufers der Insel Krk, 49 m über dem Meer, auf den Fundamenten einer weiteren prähistorischen Festung auf Krk entstand die Stadt Vrbnik, die schon eine neunhundertjährige Geschichte hinter sich hat und als die Stadt – Kastell bekannt war, als Stadt der Feldarbeiter, der Hirten, ausgezeichneter Weinbauern, der Brüderschaften, einer bekannten Bibliothek, der altslawischen Messe, Priester und Künstler. Dem neugierigen Besucher, der zu Fuss unterwegs ist, wird Vrbnik seine engen Strassen öffnen, in seiner Karstgegend überfüllt von aromatischen Pflanzen und der früchtetragenden reichen Weinberge. Der Platz des Statuts von Vrbnik (Placa Vrbničkog statuta) ist der Anfangspunkt, von dem man überall hin gelangen kann, egal, ob man einfach die engen Gassen auf und ab geht oder zu den einsamen Kaps und Meeresbuchten, zu Weinbergen oder Weiden im Hinterland will. Die Ziele der Wanderung sind vor allem geschichtliche und sakrale Bauten, die zu einem erstaunlich hohen Grad in der Stadt erhalten sind, währen die in der Umgebung in den meisten Fällen halb verfallen sind. Die Strassen der Stadt führen zur Pfarreikirche der Mariä Himmelfahrt aus dem 11. und 12. Jh., der Kirche des Hl. Johannes des Täufers, zum Schloss Baćin dvor, dem Haus der Frankopaner aus dem 16. Jh. - heute eine Café Galerie, dann zur sakralen Sammlung Destinac im Lapidarium, zum Klančić – der engsten Strasse, die zur kleinen Kirche der Muttergottes der Gesundheit aus dem Jahr 1859 führt und zum Park Gospoja, von wo sich ein wunderschöner Blick auf den Kanal Vinodol und die Küste bietet. Ausserhalb der Stadt führen Wege und Schluchten durch Weiden und Weinberge. Der Duft und die Farben der wildwachsenden Pflanzen wechseln unbemerkt und passen sich jeder Jahreszeit an. Besonders schön ist es hier im Mai, wenn Wiesen mit dem lila gefärbten Teppich der Heilkräuter bedeckt sind.

 

BIS ZUR KIRCHE DES HL. GEORG

 

Südlich von Vrbnik, am Kap des Hl. Georg und der gleichnamigen Bucht liegen die Ruinen der Kirche des Hl. Georg. An den Wänden sind immer noch Spuren des Bildes vom Hl. Georg zu sehen, und das Bild eines Schiffes, das älteste erhaltene an der kroatischen Küste (12./13. Jh.).

 

BIS ZUR KIRCHE DES HL. MARKUS

 

Um zu den Ruinen der Kirche des Hl. Markus (Marek) zu gelangen, muss man den Weg zum Dorf Risika einschlagen, dann rechts zur Pfarreikirche abbiegen und gelangt so zur gleichnamigen Bucht, deren Strand ein beliebtes Ziel vieler Badegäste ist. Hier fallen besonders die schönen Büsche des immergrünen Westlichen Erdbeerbaums (Arbutus unedo) auf.

 

NACH GRADAC

 

Um zu den Ruinen des Sitzes der einstigen Fürsten von Krk zu gelangen, muss man am Rande des Feldes Vrbničko polje bis zum Dorf Garica wandern und dann einen der Dorfbewohner nach der Richtung der weiteren Wanderung fragen.

DIE STADT KRK

 

Das antike Curicum und das Kastell Frankopan, der Sitz des Bistums, viele wertvolle Kulturdenkmäler, die berühmte Sommermesse in Krk, die hundertjährige Tradition im Fremdenverkehr, Musikfestivals und andere Veranstaltungen sind Teil des grossen Angebots der Stadt Krk. Für Amateursportler bietet sich ebenfalls ein vielfältiges Programm. Vorschläge für Spaziergänger und Wanderer beziehen sich auf den alten Teil der Stadt, dann auf die Promenaden entlang des Ufers aber auch in Richtung der Halbinsel Prniba sowie in der weiteren Umgebung der Stadt.

Wir empfehlen: Leichte Spaziergänge auf der 1,5 km2 grossen Hlabinsel Prniba, südostlich von der Stadt. Die Halbinsel ist 7,5 km lang und der Weg führt durch einen Kieferwald und niedriges Gewächs zur Bucht Sv. Mikul, Valunt und Danijel (der Hl. Nikolaus, Valunt und Daniel).

 

Besonders imposant ist die Begegnung mit der einsam gelegenen Kirche des Hl. Krševan, von grossem architektonischen Wert in der gepflegten Umgebung von Krk, heute eine Weide, relativ weit von Wohnsiedlungen entfernt.

Gehzeit: 1,30 Stunden

- Pfad Krk - Lamartin - Krk

- Pfad Krk - Sv. Juraj - Krk

- Pfad Linardići – St. Krševan church

- Pfad in Richtung Bucht Čavlena (zu den grössten Eichen auf der Insel)

Die Länge der Pfade beträgt im Durchschnitt): 8 – 10 km; Gehzeit: 3 Stunden

Das Prospekt „Die Promenade Prniba“ besorgen.

AUF DEN WEGEN DES GEBIETES DOBRINJŠTINA

Dobrinjština ist ein breites, leicht hügeliges grünes Gebiet im Nordosten der Insel Krk mit den Dörfern Čižići, Dobrinj, Gabonjin, Gostinjac, Gornja i Donja Hlapa, Klanice, Klimno, Kras, Meline, Polje, Rasopasno, Rudine, Soline, Sužan, Sv. Ivan, Sv. Vid, Šilo, Tribulje, Žetilac, Županje, der Stadt Dobrinj und der ältesten kroatischen Stadt Krk, dem kulturellen und administrativen Zentrum der gesamten Gegend.

 

Die Dobrinjština ist eine Landschaft von autochthonem ruralen Charakter, reich an ethnologischem Erbe, erhaltener Umwelt, verschiedenartigen Pflanzengemeinschaften, unterirdischen Karstphänomenen (wie die Höhle Biserujka), geschützten Buchten mit Heilmoor und angenehmen Klima.

In dieser Gegend gibt es 60 Kilometer ausgeschilderter Wanderwege, die im Kreis verlaufen. Der Anfangspunkt stellt auch gleichzeitig das Ziel dar. Sie können alle in einem Tag zurückgelegt werden und wenn man es sich leichter machen möchte, dann kann das Ziel immer der nächste Kontrollpunkt sein. Acht dieser Kontrollpunkte mit unterschiedlicher Kilometerlänge sind ausgeschildert (Šilo, Žestilac, Gostinjac, Sveti Vid, Dobrinj, Gornja Hlapa, Županje, Šilo). An jedem Kontrollpunkt sollte man ein Photo schiessen und sich einen Stempel geben lassen. Der Preis für den zurückgelegten Weg ist eine nummerierte Urkunde und der Eintrag in das Buch der Wanderer.

 

Dieser fünfzig Kilometer lange Weg geht durch geschützte Meeresbuchten, die Bucht von Šilo (Stipanjska uvala), durch die zahme seichte Bucht Soline, vorbei an Ruinen einer römischen Villa in Šilo – ideal für eine Pause - dann der Geburtskirche der Hl. Maria in Polje (1876) und der Kirche des Hl. Martin in Gostinjac (1576), weiter zur frühromanischen Kirche des Hl. Veit (aus dem Jahr 1100, Donation des berühmten Dragoslav), zur Kirche des Hl. Klement in Klimno (aus dem Jahr 1381, mit dem in Renaissance geschnitztem Retabel), zur Kirche des Hl. Philipp und Jakob in Soline (1382), zur Pfarreikirche des Hl. Stephan in Dobrinj (1100, s trijemom, cerganom) und am Ende des Weges zur Kirche der Hl. Dreieinigkeit (1480) und Park Jardin. Die Wege in Dobrinj bringen uns nach Polje, zum Kloster der Nonnen und dem Altersheim im wunderschönen Zviranj, zu wertvollen sakralen und ethnologischen Sammlungen. Zum Aussichtspunkt Zemljine, nahe des Marktplatzes und des Glockenturms in Dobrinj von dem sich der Klang der Glocken über die gesamte Dobrinjština und noch weiter legt und dann zum mythischen 327 m hohen Hügel des Hl. Georg. Wege führen durch Wälder von besonderem Wert. Hier wachsen Baumarten wie die Winter-Eiche (Quercus petraea), Weissbuche (Carpinus betulus), Marone (Castanea sativa), Linde (Tilia cordata), Bergahorn (Acer pseudopatanus) und weitere Arten, die in Gebirgswäldern auf dem Festland wachsen, doch ausser auf Krk gibt es sie auf keiner anderen Insel der Adria.

Gehzeit:

- Šilo – Žestilac 1,30 Stunden

- Žestilac - Gostinjac 30 Minuten

- Gostinjac - Sv. Vid 40 Minuten

- Sv. Vid - Dobrinj 10 Minuten

- Dobrinj - Gornja Hlapa 40 Minuten

- Gornja Hlapa – Županje 35 Minuten

- Županje – Šilo 1 Stunde

 

DER WEG DER GLAGOLITIKER

Der Legende nach schenkten zwei Schwestern im westlichen Teil der Insel Krk ein Stück Land, auf dem 1279 die Kirche des Hl. Petrus gebaut wurde, zu der man am besten aus dem Dorf Gabonjin gelangt, auf einem Weg, wo unlängst 37 Steinplatten mit eingemeisselten Sprüchen und dem glagolitischen Alphabet aufgestellt wurden. Die Kirche dominiert die ganze Landschaft und stellt einen Jahrhunderte alten Orientierungspunkt dar, wie der Wach- und Aussichtsturm, daher auch der Name Hl. Petrus am Wachen (252 m). Es ist die Mühe wert, auf diesen Turm zu klettern, insbesondere am 29. Juni, wenn vor der Kirche der Tag des Hl. Petrus gefeiert wird (Petrova)

   Gehzeiten:

   - Gabonjin - Sv Petar 20 Minuten

   - Ljutići - Sv. Petar 1,25 Minuten

   - Rasopasno - Sv. Petar 45 Minuten

Reiseführer mit Wanderkarte der Dobrinjština besorgen

Dubašljanska staze

DIE WEGE UM OMIŠALJ UND NJIVICE

Im Nordwesten der Insel Krk auf dem Hügel Vele sten, 82 m über der Bucht von Omišalj, gründeten die Inselbewohner in vorgeschichtlicher Zeit die Stadt Omišalj. Um Omišalj entwickelten sich dann viele grössere Siedlungen, und im Ort Njivice begannen die Bewohner einigen Jahrzehnten auch Leistungen im Tourismus anzubieten. Dank den Pfarreien, der Verwaltung und heute der touristischen Organisation schlossen sich Omišalj und Njivice zusammen. Gäste können in drei Richtungen wandern, die sie zu geschichtlich wertvollen Orten auf der Insel führen, zu natürlichen Wäldern und erholsamen Meerespromenaden (Lungomare).

 

FULFINUM-MIRINE

 

Aus Omišalj sollte man sich zu Fuss südwestlich in Richtung der Bucht Sepen begeben, zur erstklassigen archäologischen Fundstelle Fulfinum-Mirine. Podokladi birgt Ruinen der antiken Stadt Fulfinum aus dem 1. Jh., gebaut für römische Kriegsveteranen. Es handelt sich um eine Stadt mit allen bekannten Inhalten: das Forum, die Basilika, der komplette Hafen, die Thermen, Wasserleitungen und vieles mehr. Ein grosser Teil dieses Gebietes ist immer noch unentdeckt und unerforscht. Im Osten des Fundorts Mirine sind Festungsmauern zu sehen, Ruinen der grossen frühchristlichen Basilika, errichtet Ende des 5. oder Anfang des 6. Jh. Das Gebäude wird auch als Benediktinerkloster des Hl. Nikolaus erwähnt, das im 15. Jh. verlassen wurde.

Gehzeiten:

-Omišalj - quay - Pesja - Mirine, Fulfinum -30 Minuten

-Omišalj – Path Konska - Buč - Fortičina - Mirine

- Fulfinum - 25 minuten

Prospekt Fulfinum- Mirine und Wanderkarte besorgen

 

WANDERWEGE IN NJIVICE

 

Vom Autocamp Njivice in Richtung der Hügel Cerov (58 m), Veli vrh (69 m), Vršek (52 m) und Buchten Dražica, Dumboka und Blatna führen gekennzeichnete Wanderwege. Es handelt sich eigentlich um drei Wanderwege: die „Hauptstrasse“, den Rundweg und die Meerespromenade (Abzweigungen von der Hauptstrasse) empfehlenswert für weniger anstrengende Spaziergänge.Gehzeiten: Gehzeiten:

Hauptstrasse 2 Stunden

Rundweg 45 Minuten

Wege in Richtung Meer 20 Minuten

Karte der Wege um Njivice besor

 

PROMENADEN

 

Hier bietet sich den Besuchern ein gepflegter Park (995 m lang mit einer gesamten Fläche von 18 km2) mit einem Netz von Spazierwegen, Parkbänken, Aussichtsstellen und verschiedenen Pflanzen. Gehzeit: 15 Minuten

Gehzeiten

- Lungomare Njivice 45 Minuten

- Lungomare Omišalj: 20 Minuten

- Promenade Dubec 15 Minuten

Plan der Orte Njivice und Omišalj besorgen

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